Lumix 2014 – das 4. Festival für jungen Fotojournalismus
Zum vierten Mal kommen die besten Nachwuchsfotografen aus der ganzen Welt nach Hannover. Der neu gegründete Verein zur Förderung der Fotografie in Hannover e.V. verwandelt vom 18. bis zum 22. Juni 2014 gemeinsam mit der Hochschule Hannover und mit Unterstützung der FotografInnen-Vereinigung Freelens das ehemalige Expo-Gelände in eine große Fotoschau.
Bereits im März wählte die Jury die besten 60 Reportagen und Essays aus knapp 1.200 Bewerbungen aus 71 Ländern aus. Insgesamt sind 23 Länder im Wettbewerb vertreten: Die meisten Aussteller kommen aus Deutschland (18), Italien (7), Dänemark (5) sowie Spanien und aus den USA (jeweils 4). Außerdem zeigen u.a. Fotografen aus Guatemala, Bangladesch, Argentinien, Russland und Lettland ihre Arbeiten. Unter den besten jungen Fotojournalisten sind acht Studierende der Hochschule Hannover.
"Von der Qualität der Ausstellungen betrachtet, glaube ich, dass wir in diesem Jahr bis jetzt das beste und thematisch breiteste Lumix Festival erleben werden", meint Rolf Nobel, Fotografie-Professor an der Hochschule Hannover. Aktuelle Ereignisse wie die Auseinandersetzungen auf dem Kiewer Majdan, die Geschichte eines dänischen Mädchens mit Down-Syndrom sowie eine humorvoll fotografierte Reportage über eine polnische Hochzeit zeigen beispielhaft die Bandbreite der gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen in den 60 Ausstellungen. Zehn Teilnehmer haben bereits den World Press Photo Award gewonnen – unter anderem Julius Schrank, Fotografie-Studierender an der HsH, der 2014 den ersten Preis in der Kategorie 'Daily Life' erhalten hat.
Die beste Arbeit des Festivals wird mit dem Freelens-Award ausgezeichnet, der mit 10.000 Euro dotiert ist. Drei weitere Arbeiten werden mit lobenden Erwähnungen geehrt, jeweils dotiert mit 1.000 Euro. Außerdem stiftet Panasonic den Lumix Multimedia Award mit einem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro für die beste Multimedia-Produktion. 21 ausgewählte Arbeiten aus knapp 200 Multimedia- Bewerbungen, die von den jungen Fotojournalisten aus 37 Ländern eingereicht wurden, nehmen am Wettbewerb teil und werden während des Festivals im sphärischen Kinosaal des Planet MID, einer der markantesten Expo-Pavillons, gezeigt.
Mit dem Lammerhuber Photography Award, der mit 5.000 Euro dotiert ist, wird auch 2014 die Reportage ausgezeichnet, die auf eindrucksvollste Weise eine Alltagsgeschichte erzählt. Der Preis, gestiftet vom österreichischen Fotografen und Verleger Lois Lammerhuber, soll die Philosophie des Lumix Festivals unterstreichen: die Auseinandersetzung mit allen Facetten des Lebens als Aufgabe eines humanistisch ausgerichteten Fotojournalismus.
Die Hannoversche Allgemeine Zeitung (HAZ) vergibt zum dritten Mal den Publikumspreis – 1.000 Euro erhält die Reportage, die die Festivalbesucher am meisten berührt, begeistert oder unterhalten hat. Zum Rahmenprogramm zählen Vorträge, Portfolio-Sichtungen und Podiumsdiskussionen. Die internationale Fotobranche präsentiert sich auf der großen Fototechnik-Schau im Atrium des Design Centers. Fotografen wie Gerd Ludwig, Kadir van Lohuizen, Zed Nelson, Justin Jin, Rob Hornstra und Maxim Dondyuk zeigen ihre Arbeiten und erzählen über die bewegendsten Momente ihres Berufsalltags.
Weitere Informationen: www.fotofestival-hannover.de.







