Berlin Fashion Film Festival: Zehn Awards gehen an deutsche Produktionen

Zum fünften Mal wurden die Berlin Fashion Film Festival Awards (BFFF Awards) am vergangenen Freitag vergeben. Bei dem auf die Bereiche Fashion, Beauty und Lifestyle ausgerichteten Wettbewerb wurden dieses gut 800 Filme aus 57 Ländern eingereicht und von einer Jury bewertet, der unter anderem der deutsche Mode-Designer Michael Michalski, der Star-Fotograf Rankin und die thjnk-Chefin Karen Heumann angehören.

Zehn der 40 Awards gingen nach Deutschland

Insgesamt wurden 40 Awards vergeben - zehn Best of Category-Awards sowie je einmal Gold, Silber und Bronze. in den zehn zusätzlichen Craft-Categories.

Die erfolgreichste Nation waren 2016 die USA mit vier Best of Categoy-Awards, drei Gold-, zwei Silber sowie drei Bronze-Awards. Platz in den Nationen-Wertung ging an Deutschland mit insgesamt zehn  Zehn Awards ( 2 x Best of Category, 3 x Gold, 2 x Silber, 3 x Bronze). Dann folgt Frankreich mit einem Best of Catogory Award sowie je dreimal Gold und Silber.

Die Gewinner aus Deutschland

Die Berliner Produktion Zeitguized gewann in der Kategorie Best Experimental Video mit ihrer Arbeit "geist.xyz". Diese Arbeit bekam zusätzlich noch Gold in der Kategorie VFX.

In der Kategorie Local Production sicherte sich Stephan Wever von der Werbefilm-Produktion Stink Berlin den ersten Platz mit dem Film "Metamorphosis" für den Kunden Mykita.

Zweimal Gold (in der Kategorie Casting und in der Kategorie Script/Idea) bekam Serej Moya, Director bei der Berliner Film-Produktion doity Produktion GmbH, für den Film "The Huntingtans - Chewing Gum and Love Affairs", der als Joint-Venture-Auftrag mit der ebenfalls in Berlin ansässigen Produktion VF Von Fiessbach Film realisiert wurde. Auftraggeber ist der Mode-Designer und Mode-Produzent Kilian Kerner.

Die 2010 in Berlin gegründete Fashion-Film-Produktion Silent Film wurde dieses jahr mit je einem Silber und einem Bronze Award geehrt. Silber gab es in der Kategorie Original Music für den Film "Snowroad" (Auftraggeber: die Berliner Modefirma howareyou). Bronze gab es inder Kategorie Use of Music für den Film "Le Fruit Noir" im Auftrag des Berliner Männer-Mode-Labels Brachmann.

Den zweiten deutschen Silber-Award holte die Iconoclast Germany GmbH aus Berlin für den Film i-D - Bowie's Berlin in der Kategorie "Use of Fashion. Den Film produzuierte der Matt Lambert.

Mit einem Bronze-Award wurde die Düsseldorfer Film-Produktion Peoplegrapher belohnt, die den von Lukas Tielke produzierten Film "ESDE" in der Kategorie Cinematory eingereicht hatte.

Den dritten deutschen  Bronze-Award holte die Hamburg und Berlin ansässige Film-Produktion Plexus Productions mit dem Film "The true Story of Review - The Bolywood Jackpot" den das tschechische Produzenten-Duo Wolfberg (Jan Kaloda und Premek Ponahly) realisierte.

Last not least ist noch festzuhalten, dass die Schweizer Film-Produktion stories AG mit Sitz in Zürich mit dem Film "Find the One" (Auftraggeber Triumph Intertrade AG) in der Kategorie Original Music mit einem Gold-Award belohnt wurde. Den Film für den Dessous-Hersteller mit Stammsitz in München hat Tobias Fueter produziert.

 

 

(ms) 07.06.2016