Ex Werber Klaus Martin Wolff lädt zur Werkschau in die Goodwin Gallery

In der Hamburger Goodwin Gallery (Kleine Johannisstraße 5) kann man sich aktuell die Werkschau des Hamburger Künstlers und Ex-Werbers Klaus Martin Wolff ansehen. Gezeigt werden Ölbilder, Mobiles und Draht-Objekte. Zur Vernissage in der vergangenen Woche kamen viele Freunde und Weg-Gefährten wie etwa Ex-Stern-Chefredakteur Werner Funk, Bundesminister a. D. Volker Rühe oder die frühere FDP-Politikerin Maja Stadler-Euler, aber auch Künstler-Kollegen wie Harald Frackmann. Ebenfalls dabei waren seine Ehefrau Beate Wolff und die drei Söhne sowie Philipp Wolff, der heutige Kommunikations-Chef von Hubert Burda Media.

Als Werber hat Klaus Martin Wolff in Hamburg "Werbegeschichte" geschrieben. Er begann seine Laufbahn im April 1968 als Layouter bei der damaligen Masius Werbeagentur in Hamburg, wo er schnell zum Texter "umsattelte" und zum Copy Direktor und Mitglied der Geschäftsleitung aufstieg. Danach ab Mitte 1971 folgte ein gutes Jahr bei Verclas & Böltz (hieß später Team/BBDO), ehe er sich im Oktober 1972 als Creative Consultant selbstständig machte.

Kurz darauf rief Klaus Martin Wolff zusammen mit dem Art Director Hartmut Winderlich zunächst den Creative Service Wolff & Winderlich ins Leben, der später in die Wolff/Winderlich Werbeagentur umfirmierte und Marken wie Nivea, Kaffee Hag, Onko, Kaba, Buerlicithin, Atika oder Ernte 23 betreute.

Ende der 80er Jahre stieg die US-Agentur Grey als Minderheitsgesellschafter bei der inzwischen als KM Wolff firmierenden Agentur ein. Eine ausgesprochen glückliche Beziehung, die 2004/2005 mit dem Verkauf der restlichen Anteile sowie dem Ausstieg von Klaus Martin Wolff endete. Im Anschluss begann dann die "Künstler-Karriere" des früheren Vollblut-Werbers.

(ps) 03.04.2017