Effie-Eklat: Thomas Strerath legt seine Ämter im GWA nieder
Der Disput um das Astra-Effie-Gold hat zu ersten Konsequenzen geführt. Thomas Strerath, im Hauptberuf seit September 2015 Vorstand bei der Jung von Matt AG in Hamburg, hat sich entschieden, sein Amt im GWA-Vorstand niederzulegen. Strerath hatte im GWA-Vorstand die Verantwortung für den Effie Award übernommen und die Neuausrichtung dieses Wettbewerbs in die Wege geleitet.
Seinen Schritt erklärt Strerath mit folgenden Worten: "Nachdem ich einmal darüber geschlafen habe, werde ich mich aus dem GWA und von den mir übertragenden Ämtern und Aufgaben zurückziehen. Den Vorwurf, ich hätte formal nicht korrekt gehandelt, kann und will ich nicht entkräften. Die beschriebene Einreichung war in sich inhaltlich nicht vollständig bzw. sie war formal fehlerhaft. Dies wurde erst nach der Jury-Sitzung bekannt. Ein solcher Sachverhalt ist in der Satzung nicht vorgesehen, ein formal korrektes Verhalten war somit grundsätzlich nicht möglich." Im Hinblick auf die Vorwürfe zur Vergabe des Effie-Goldes in Sachen Astra an Philipp und Keuntje plus Jung von Matt macht er sich dafür stark, den Sachverhalt vom Ältestenrat prüfen zu lassen. Strerath weiter: "Mein Handeln war bestimmt von dem Vorsatz, den GWA und den Effie zu schützen und zwischen den involvierten Parteien zu moderieren. Dieses Handeln war mit dem GWA-Präsidenten Ingo Faecks abgestimmt, wir waren uns des Problems bewusst und in der Sache einig."



