Creativ Club Austria mit neuem Vorstand
Der Creativ Club Austria (CCA) mit Sitz in Wien steuert wieder in ruhigerem Fahrwasser und der Generations-Wechsel ist vollzogen. Nach den Zwistigkeiten der vergangenen Monate hatte der Vorstand unter Präsidentin Gerda Reichl-Schebesta beschlossen, sich nicht wieder zur Wahl zu stellen. Parallel dazu fand sich im Vorfeld der Generalversammlung ein Team "Gleichgesinnter" zusammen, das den österreichischen Kreativ-Klub gemeinsam verändern will, um "die Realitäten der Kreativ-Branche stärker zu reflektieren".
Seit letzter Woche hat der 1972 gegründete CCA einen neuen Vorstand samt Sprecher, aber keinen Präsidenten mehr. Dem Vorstand gehören folgende Mitglieder an: Verena Panholzer (Studio Es), Bernd Wilfinger (Wien Nord), Alexander Hofmann (Young & Rubicam), Goran Golik (Golik Creative), Christian Gosch (Serviceplan), Christoph Gaunersdorfer (Hello), Robert Dassel (freier Kreativer), Hannes Böker (Zum Goldenen Hirschen), Thomas Niederdorfer (We Make) sowie Franz Riebenbauer (Riebenbauer Design). Die neue Zusammensetzung zeigt, dass zum einen "junge" Agenturen und zum anderen der Bereich Design deutlich mehr Gewicht haben.
"Unsere Hauptaufgabe ist es, den CCA wieder zur wichtigsten Institution der Kreativ-Branche zu machen – und zwar der Kreativ-Branche, wie wir sie heute verstehen. Dazu werden wir den Club öffnen und aktiv auf Kreative aus verschiedensten Bereichen zugehen, die sich im CCA bisher nicht vertreten sahen", fasst Vorstandssprecher Alexander Hofmann das neue Programm zusammen. Das Präsidenten-Amt hat der Vorstand im Zuge dieser Ausrichtung übrigens abgeschafft. "Eine Neuausrichtung des Clubs muss auch die alten Hierarchien hinterfragen. Der Vorstand arbeitet und entscheidet als Team, da bedarf es keines Präsidenten. Die Vertretung nach außen übernimmt nun, so wie etwa im ADC Deutschland, ein Vorstandssprecher", erklärt Verena Panholzer.
Die CCA-Trophäe Venus





