Mads Nissen für Pressefoto des Jahres ausgezeichnet
Der "World Press Photo Award" geht an ein Bild des dänischen laif-Fotografen Mads Nissen, der 2013 und 2014 die Einschüchterung Homosexueller und die Arbeit von Aktivisten in Russland dokumentierte.
„Es ist ein Versuch zu verstehen, wie es ist, mit einer verbotenen Liebe im modernen Russland zu leben", erklärte Nissen auf seiner Website. Das Siegerfoto des "World Press Photo Awards" ist Teil der Reportageserie.
In der Kategorie Nachrichtenfotos zeichnete die Jury ein Foto des türkischen Fotografen Bulent Kilic aus, das ein verwundetes Mädchen zeigt, wie es von der Polizei nach Anti-Regierungsprotesten in Istanbul abgeführt wird. Die deutschen Fotografen Christian Ziegler und Sandra Hoyn, die Henri Nannen-Preisträger von 2013 wird von laif vertreten, belegten den zweiten und dritten Platz in der Kategorie Naturfotos.
Die Auszeichnung, die einmal jährlich in Amsterdam vergeben wird, gilt als renommierter Preis für Fotojournalisten. Für den Wettbewerb wurden knapp 98.000 Fotos von 5.700 Fotografen und Fotojournalisten aus aller Welt eingereicht. Der Preis wird seit mehr als 50 Jahren vergeben und ist mit 1.500 Euro pro Kategorie dotiert. Erstmals wurden in diesem Jahr Langzeit-Projekte von Fotografen ausgezeichnet.



