Adobe kauft den Bildagentur-Riesen Fotolia
Der amerikanische Graphic-Software-Konzern Adobe (Photoshop, InDesign, Illustrator) hat sich die Stockfoto-Plattform Fotolia einverleibt. Beachtliche 800 Millionen Dollar (knapp 700 Millionen Euro) lässt sich der US-Konzern mit Stammsitz in San José die Übernahme kosten. Fotolia ist einer der weltweit größten digitalen Marktplätze für kommerzielle Stock-Fotografie. Das Fotolia-Archiv beinhaltet heute über 34 Milliarden Bilder und Videos.
Adobe will das Fotolia-Archiv in seine Creative-Cloud-Lösungen einbauen und so der Kreativ-Welt einen höheren Nutzen anbieten. Die Adobe Creative Cloud hat derzeit 3,4 Mitglieder weltweit. Parallel dazu soll Fotolia auch Teil des social-networks Behance werden. So sollen den Mitgliedern weitere Chancen für eine Monetarisierung ihrer Foto- und Video-Arbeiten geboten werden.
Gerüchten, das Fotolia künftig nur noch Adobe-Kunden zur Verfügung stehen soll, hat das Unternehmen eine Absage erteilt. Fotolia soll auch weiterhin als Marktplatz für Stock-Fotos für jeden Nutzer bestehen bleiben.


