ADC 2021: Drei Grands Prix für Agenturen und Medien-Häuser

Drei Grands Prix, 33 goldene, 101 silberne und 187 bronzene Nägel – das ist die Bilanz des 57. ADC Wettbewerbs. - Foto: ADC

Die Gewinner des ADC Wettbewerbs 2021 stehen fest. Das Gremium um Chairwomen Liz Taylor, Global CCO bei Leo Burnett Worldwide sowie CCO bei Publicis Communications North America, hat klar gemacht, dass der "Nagel" eine harte Währung ist. Sie beurteilten Einreichungen mit mehr als 8.900 Bestandteilen. Davon schafften es 576 auf die Shortlist, drei erhielten am Ende eine Grand Prix. Zudem verteilte das Gremium 33 goldene, 101 silberne und 187 bronzene Nägel.

Im Fachbereich Design geht der Grand Prix an den ZEITmagazin-Case Deutschlandreise 2020. Der Fotograf Ingmar Björn Nolting inszenierte seine Erlebnisse zu Beginn der Corona-Krise während einer zwei Monate langen Reise durch die Republik.

Ein weiterer Grand Prix zeichnet '#StolenMemory' im Bereich Editorial aus. Der Case von Goldener Westen aus Berlin wurde von Arolsen Archives beauftragt. Das Projekt sucht Verwandte ehemaliger KZ-Insassen, um Gegenstände – Effekte genannt – zurückzugeben. Dargestellt wird dies mithilfe von drei Animationsfilmen und einer interaktive Scrollytelling-Webseite. Dadurch sollen junge Generationen für das Thema NS-Vergangenheit sensibilisiert werden.

Die DDB Group holt im Bereich Digitale Medien einen Grand Prix mit 'The Uncensored Library'. Der Case im Auftrag von Reporter ohne Grenzen setzt ein Zeichen gegen Internetzensur mit dem Computerspiel Minecraft. Hier war zum Welttag gegen Internetzensur 2020 eine digitale Bibliothek mit zensierten Artikeln von Journalisten, gebaut aus 12,5 Millionen Blöcken, zu finden.

Die Juryvorsitzenden vergaben in 2021 keinen Grand Prix für Werbung, Film und Ton, sowie Kommunikation im Raum und Event. Alle Jury-Kommentare finden Interessierte bei unserem Schwester-Titel new business.

 

(vr) 07.05.2021