Studie: Designorientierte Unternehmen sind erfolgreicher

Im Rahmen der 'Digital-Trends'-Studie hat der US-amerikanische Software-Anbieter Adobe festgestellt, dass designorientiert arbeitende Unternehmen (32 %), erfolgreicher als Wettbewerber sind, bei denen Design keine große Rolle spielt (17 %). Außerdem übertraf die erstere Gruppe aus diesem Grund ihre Geschäftsziele im vergangenen Jahr (69 %). Im Rahmen der Erhebung hat das Londoner Marktforschungsinstitut Econsultancy im Auftrag von Adobe weltweit rund 2.700 Kreativ-Entscheider auf Kunden- und Agenturseite befragt.

"Unsere neue 'Digital Trends'-Studie belegt, dass Unternehmen zunehmend anhand ihrer kreativen Leistung gemessen werden. Die kreative Qualität von Kundenerlebnissen macht den Unterschied zwischen Erfolg und Mittelmaß aus. Wer im Wettbewerb um die Gunst der Kunden erfolgreich sein will, muss gleichsam in Technologie, kreative Talente und kollaborative Workflows investieren", erläutert Katrin Baumann, Marketing Director Central Europe bei Adobe.

Den Erfolg von designten Inhalten haben die meisten Unternehmen bereits erkannt und integrieren sie zunehmend in ihrer Geschäftsstrategie: Mehr als zwei Drittel (67 %) bezeichnen ihr Unternehmen in der Studie als Design-orientiert.

In Künstlicher Intelligenz (KI) sehen die Befragten Potenzial, um Bedürfnisse und Interessen von Kunden analysieren und in maßgeschneiderte Designs und Kampagnen umwandeln zu können. 54 Prozent der Unternehmen nutzen KI bereits, bei den Agenturen sind es 45 Prozent. Auch für Kreativ- und Designprozesse kommt KI zum Einsatz: Fast 30 Prozent der Unternehmen nutzen dafür KI-Algorithmen, für die Umsetzung in Kampagnen sind es 36 Prozent der Unternehmen und 22 Prozent in Agenturen.

Mit Blick auf die Zukunft sehen rund 31 Prozent der Befragten den größten Trend in personalisierten Echtzeit-Erlebnissen für eine erfolgreiche Zielgruppenansprache. Als Herausforderung in der internen Arbeit gilt die Prozess-Optimierung: vier von zehn Befragten sehen ineffiziente Prozesse in der Zusammenarbeit von Kreation, Marketing und IT als problematisch. Für 37 Prozent ist die langfristige Bindung von digital erfahrenen Kreativ-Profis wichtig. Mehr als drei Viertel der Unternehmen (79%) plant für 2018 eine stärkere Investition in digitale Skills und entsprechende Weiterbildungsangebote.

Den vollständigen Bericht können Interessierte hier herunterladen.

(vr) 10.07.2018