'Harper's Bazaar' und Abury starten zweite Design Experience

Das Berliner Modelabel Abury und das Magazin 'Harper's Bazaar' rufen zum zweiten Mal zur Abury Design Experience auf. Bei diesem Wettbewerb bekommen junge Designer die Möglichkeit, in inter-kulturellen Teams mit lokalen Kunsthandwerkern ihre Zukunft "in ihre eigene Hand" zu nehmen und ihr eine positive Gestalt zu geben.

Bei der erstmaligen Durchführung der Design Experience im vergangenen Jahr (siehe Meldung) bewarben sich Designer aus 35 Nationen, um mit ihren modernen Design-Ideen aussterbende Handwerkskünste wieder aufleben zu lassen und damit Arbeitsplätze zu schaffen. Als Siegerin ging Pam Samasuwo-Nyawiri, Designerin aus Zimbabwe mit Sitz in England, hervor und verbrachte zwei Monate in Ecuador. Dort kreierte sie eine Taschenkollektion mit den lokalen Kunsthandwerkern. ''Ein Wettbewerb wie

Abury Design Experience war längst überfällig. Ich bin sehr stolz, dabei gewesen zu sein, denn es geht nicht nur um die Entwicklung von Produkten, sondern vielmehr darum, Beziehungen aufzubauen und neue Wege der Kommunikation in der Mode zu etablieren", erklärt Pam Samasuwo-Nyawiri.

Designer können sich bis zum 20.03.2016 online auf adex.abury.net bewerben. Die Teilnehmer  sollten Fashion Studenten über 23 Jahre sein, bei schon abgeschlossenem Studium sollte dieses nicht länger als fünf Jahre zurückliegen. 'Harper's Bazaar' Deutschland und Abury werden aus den Bewerbern maximal 20 Designer auswählen, die das Halbfinale erreichen. In einem Public Voting werden die fünf Besten ermittelt. Zudem vergeben Abury und 'Harper's Bazaar' eine Wild Card. Aus den sechs wird dann der Gewinner von der repräsentativen Jury gewählt.

In der Jury sitzt u.a. Eva Padberg. Die modelnde Designerin sagt über ihre erstmalige Jury-Beteiligung: "Die Abury Design Experience ist eine einzigartige Möglichkeit für junge Designer, ihren Horizont zu erweitern und nicht nur neue Inspirationen zu finden, sondern auch einen eigenen Standpunkt zu entwickeln. Mit traditioneller Handwerkskunst zu arbeiten und insgesamt in der Mode nachhaltiger zu denken, ist genau die Richtung, in die sich die Fashion-Industrie bewegen sollte." In dem Gremium sitzen außerdem Orsola de Castro (Fashion Revolution), Bibi Russell (Fashion for Development), Kerstin Schneider (Chefredakteurin von 'Harper's Bazaar' Deutschland), Karen Heumann (Vorstand bei thjnk), Diana Verde Nieto (CEO bei Positive Luxury) und Waridi Schrobsdorff (Fa254).

Neben 'Harper's Bazaar' Deutschland sind auch Positive Luxury UK, AEG, KPMG und der Naturkosmetikhersteller Dr. Hauschka Partner des Wettbewerbs.

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