Google nennt bei Bildersuche Urheber

Der Suchmaschinenbetreiber Google wird künftig die Urheberrechte an Bildern in der Bildersuche anzeigen. Voraussetzung dafür ist, dass die Bilder mit Metadatenfeldern versehen sind, die dem in der Fotobranche bewährten IPTC-Standard entsprechen. Die Branchenverbände der Fotoindustrie und Fotografen wie der Bundesverband professioneller Bildanbieter (BVPA), das Centre of the Picture Industry (CEPIC) und der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hatten sich in Gesprächen mit Google dafür eingesetzt, dass die Rechte der Bildurheber besser geschützt werden. "Das ist jetzt ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung und ein Erfolg unserer Verhandlungsbemühungen mit Google", bewerten die Verbände die Situation.

Google hatte zu einem früheren Zeitpunkt in den Gesprächen bereits auf die zuvor stark kritisierte Vollbildanzeige von Bildern verzichtet und Aussagen zum Urheberrecht an den Bildern deutlicher formuliert.

Die Verbände rufen nun Fotografen, Agenturen und Medienhäuser dazu auf, ab jetzt streng darauf zu achten, dass Bilder nur mit IPTC-Angaben verwendet werden, um es Google zu ermöglichen, dass Urheberrechte korrekt angezeigt werden können.

"Die Gespräche mit Google gehen weiter, denn wir haben noch nicht alle offenen Punkte abgearbeitet", erklären BVPA, CEPIC und DJV.

(vr) 12.10.2018