Deutscher Digital Award: Serviceplan dominiert die Shortlist

Die 21-köpfige Fachjury des Deutschen Digital Awards wählt 67 Einreichungen von insgesamt 30 Agenturen unter die Finalisten. In die neun Oberkategorien und 30 Unterkategorien wurden 407 Arbeiten eingesandt. Veranstalter des Wettbewerbs ist der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW).  Die Liste der Endrunden-Teilnehmer führt die Münchner Agentur Serviceplan mit neun Platzierungen an, gefolgt von Kolle Rebbe aus Hamburg mit sieben Arbeiten und Publicis Pixelpark mit Zentrale in Berlin und Jung von Matt mit Hauptsitz in Hamburg. Die beiden letztgenannten haben jeweils fünf Eisen im Feuer.

Matthias Maurer (La Red), Jurypräsident des Deutschen Digital Awards, sagt: "Nicht nur in Bezug auf den Innovationsgrad sondern insbesondere unter handwerklichen Gesichtspunkten haben wir eine Vielzahl an Arbeiten gesehen, die uns begeistert haben. Beeindruckt hat uns, dass auch in den digitalen deutschsprachigen Arbeiten immer mehr auf nachvollziehbare Insights als Ausgangspunkt geachtet wird."

BVDW-Vizepräsident Marco Zingler (denkwerk) erklärt: "Die konstant hohe Einreichungszahl zum Deutschen Digital Award bestätigt die Tatsache, dass diese Auszeichnung als erste überhaupt die gesamte Bandbreite der Wertschöpfungskette der Digitalen Wirtschaft berücksichtigt. Nach einer überwältigenden Premiere im vergangenen Jahr hat sich der Deutsche Digital Award innerhalb kürzester Zeit als gesetzte Konstante der Digitalen Wirtschaft im deutschsprachigen Raum etabliert."

Serviceplans neun Shortlist-Platzierungen gehen auf Arbeiten wie 'Heads Up!' (Kunde: AOK), 'portraid – an art aided charity platform' (Kunde: Abury Foundation & Thomas Rusch), 'The Les paul Skill Check' (Kunde: Gibson Guitar) und 'Sky Squreening' (Kunde: Sky) zurück.

Die sieben – und damit auch zweitmeisten – Final-Optionen von Kolle Rebbe begründen sich in Einreichungen wie 'Better Call Saul Live Banner' (Kunde: Netflix Services Germany), 'Reisekompass' und 'Bedtime Stories' (beides für Deutsche Lufthansa).

Mit unter anderem 'Das Barmer GEK Moshpital' (Kunde: Barmer GEK) sowie 'St Pauli pinkelt zurück' (Kunde: IG St. Pauli/BID Reeperbahn+) kommt Publicis Pixelpark ebenso wie Jung von Matt auf fünf Nominierungen. Jung von Matt ist in diesem Jahr zurück aus der Award-Pause und überzeugte die Juroren beim Deutschen Digital Award mit der FAZ-Arbeit 'Frankfurter Allgemeine 'Der Tag'', der einzigen Einreichung in der Endrunde von den Hanseaten, die in mehreren Kategorien nominiert ist.

Weitere Vertreter auf der Shortlist sind u.a. Cheil, Szyzygy, Razorfish, Heimat, SapientNitro und Scholz & Friends. Alle Finalisten und ihre Arbeiten finden Interessierte hier.

Die Preisverleihung des zweiten Deutschen Digital Awards findet am 28. April 2016 im Umspannwerk am Alexanderplatz in Berlin mit Moderation von Jan Böhmermann statt.

(vm) 23.03.2016