BFF nimmt Herlinde Koebl in die Hall of Fame auf

Der BFF Berufsverband Freie Fotografen und Filmgestalter e.V. m it Sitz in Ostfildern-Ruit bei Stuttgart wird am 16. Februar 2018 die Fotografin und Dokumentar-Filmerin Herlinde Koebl in die BFF Hall of Fame aufnehmen. Die Eherung erfolgt im Rahmen eines Festaktes ab 19.00 Uhr zum Auftakt des Events Düsseldorf Photo, der von Freitag, dem 16. Feb. - Sonntag, dem 18. Feb. 2018 über die Bühne geht.

Eine Ausstellung mit den wichtigsten Werken ihres Schaffens begleitet den Event und  zeigt die einzigartige Sicht von Herlinde Koebl mit der Kamera. Mitglieder der BFF Hall of Fame sind unter anderem Fotografen-Legenden wie Peter Lindbergh, Elliot Erwitt, Porf. F.C. Gundlach, Oliviero Toscani oder Sarah Moon.

Die Autodidaktin Herlinde Koebl

Herlinde Koebl, am 31. Okt. 1939 in Lindau am Bodensee geboren, begann 1960 in München ein Mode-Studium auf und kam erst 1976 als Autodidaktin zur Fotografie. Die vierfache Mutter arbeitete für so renommierte Titel wie Stern, Zeit oder auch die New York Times.

Ihr erster großer Erfolg war der 1980 erschienene Bildband "Das deutsche Wohnzimmer". Ihr bislang größtes Projekt ist die Langzeit-Studie, die im Bildband "Spuren der Macht - Die Verwandlung des Menswchen durch das Amt" (1999 erschienen) ihren Niederschlag fand. Von 1991 bis 1998 fotografierte und interviewte Herlinde Koebl pro Jahr 15 Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.

2009 wurde zum ersten Mal im Berliner Martin-Gropius-Bau eine Werkschau mit 450 Arbeiten präsentiert - das war die bislang größte Ausstellung mit Fotografien von Herlinde Koebl. Für ihre Arbeit als Fotografin und Dokumentar-Filmerin ist sie bereits vielfach ausgezeichnet - unter anderem mit der Goldenen Kamera (2000), dem EPICA Award (1992), dem Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photografie (2001) oder dem Kulturpreis Bayern (2012).

 

(ps) 09.02.2018